Transoesophageale Echokardiographie bedeutet Ultraschall „von innen“ („trans“ = durch, „Oesophagus“ = Speiseröhre), ähnlich wie bei einer Magenspiegelung. Die Untersuchung erfolgt z.B. bei Verdacht auf Herzklappenfehler, Vorhofthromben (Blutgerinnsel im Herzvorhof), Aortenaneurysma, Plaques, Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditis), offenes Foramen ovale sowie zur Beurteilung der Funktion künstlicher Herzklappen. An der "TEE-Sonde" (am Ende des Schlauchs) befindet sich ein beweglicher Ultraschallkopf. Durch die TEE sind genauere Ultraschallbilder, v.a. vom Herzen und der Hauptschlagader (Aorta) ohne störende Einflüsse (wie z.B. Rippen oder Lungengewebe; wie bei der herkömmlichen Echokardiographie) möglich. Einen Ausschnitt eines englischsprachigen Fachbuchkapitels (Autoren: H.C. Rost, F.A. Flachskampf), finden Sie hier.

Wir führen die transoesophageale Echokardiographie mit jahrelanger Erfahrung so durch, dass die Untersuchung möglichst angenehm für den Patienten ist. Falls erforderlich, wird eine Sedierung bzw. Narkose angewendet. In einem Vorgespräch werden Sie über alle offenstehenden Fragen ausführlich aufgeklärt.

Wir verwenden moderne, multiplane Sonden, wie hier abgebildet: