Der Blutdruck in den vom Herzen wegführenden Gefäßen (den Arterien) entsteht durch das Zusammenziehen der Herzens. Gerade wenn sich das Herz maximal zusammengezogen hat, liegt der höchste Wert des Blutdrucks vor. Diesen (oberen) Wert nennt man den systolischen Blutdruck. Wenn das Herz erschlafft ist, pumpt kein Blut mehr in die Arterien und der Blutdruck sinkt auf den unteren Wert ab, den man diastolischen Blutdruck nennt. Daher werden bei der Blutdruckmessung immer zwei Werte angegeben (z.B. 120 zu 80). Die Einheit ist mmHg („Millimeter Quecksilbersäule”). Da ein anhaltender Bluthochdruck zu Schäden an vielen Organen führen kann und einen Risikofaktor für lebensgefährliche Ereignisse wie den Herzinfarkt oder den Schlaganfall darstellt, sind eine frühzeitige Diagnose und Therapie von großer Bedeutung.


Die folgende Tabelle zeigt die Einteilung der Blutdruckwerde durch die Weltgesundheitsorganisation WHO:







Tipps für die richtige Selbstmessung des Blutdrucks zu Hause:


1. Messen Sie erst nach fünf Minuten Ruhe.

2. Messen Sie am Arm mit dem höheren Blutdruck.

3. Die Manschette muss passen.

4. Der Messpunkt am Arm sollte sich in Herzhöhe befinden.

5. Schreiben Sie Ihre Blutdruckwerte auf.