Die Herzkatheteruntersuchung erlaubt vielfältige Möglichkeiten, um das Herz und die Herzkranzgefäße zu untersuchen. Auch direkte Therapien, wie die Implantation von Gefäßstützen sind möglich.

Hier ein Link zu einem Videobeispiel (DocCheck).

Die Herzkatheteruntersuchung wird in Lokalanästhesie durchgeführt. Nach einer Punktion (meist in der Leiste oder am Unterarm) wird ein Katheter unter Röntgen-Durchleuchtung bis vor das Herz geführt. Dann wird Kontrastmittel über den Katheter in die Herzkranzgefäße gespritzt. So kommen diese Gefäße auf dem Röntgenbild zur Darstellung. Der Untersucher kann so z.B. feststellen, ob Engstellen an den Herzkranzgefäßen vorliegen und ob diese behandelt werden müssen.

In der folgenden Animation [17.380 KB] wird gezeigt, wie Verletzungen der Gefäßwand zu einer Ablagerung von verklebten Blutplättchen führen können, wie eine Engstelle ("Stenose") mittels Gefäßstütze ("Stent") beseitigt wird und wie dieser Stent selbst auch wieder verengt sein kann. Es wird deutlich, warum gerade nach einer Stent-Implantation eine gute Blutverdünnung zur Verhinderung einer erneuten Verklebung der Blutplättchen erforderlich ist.